RoboCup German Open in Magdeburg
Es ist Donnerstag der 2. Mai. Aufgrund der geringen Schüleranzahl und dem hohen Materialaufkommen haben wir uns dieses Jahr für die Anreise mit dem Auto entschieden. Los geht es zwischen 10 und 11 Uhr.
(MOE) Wir haben Magdeburg nach einer teilweise abenteuerlichen Fahrt erreicht. Das erste Hindernis war es, mit dem Volumen eines Kombis auszukommen. Mit Koffern, z.T. schon für die folgende Polenfahrt und allen Werkzeugen war der Kofferraum gut voll. Da ein Mangel an Servos herrschte, begann die Fahrt also mit einem Abstecher beim lokalen Elektronikausstatter. Nach leichten Schwierigkeiten mit fünf neuen Servos im Gepäck sollte es nun nach Osten gehen - allerdings war in dieser Planung nicht das Vergessen von Säge und Gewindestange mit eingeplant. Also wieder nach Westen, eingepackt, gleich noch einen Abstecher bei meinem WPU gemacht und dann ging es endlich los.
Nach zwei Stunden und vier Minuten waren wir planmäßig noch fünf Minuten von der Hochschule der Adventisten in Friedensau (unsere Bleibe) entfernt - und blickten auf eine Vollsperrung der einzigen Straße nach Friedensau aus Richtung Norden. Es gab keine ausgeschilderte Umleitung, eine kurze Analyse zeigte, dass es einen Umweg von 20km bedeutet hätte, die südliche Route anzupeilen. Also querfeldein, wo wir nach kurzer Fahrt hinter einem SUV aus Heilbronn landeten, dass offenbar einen ähnlichen Plan hatte. Ohne Übertretung eines Verbotsschildes, aber nach ziemlich abenteuerlicher Strecke kamen wir an und konnten unsere Koffer deponieren.
Natürlich gab es keine Rast in der Idylle, sondern zurück ins Auto und nach 45 Minuten Fahrt Ankunft am Ort unserer Träume: Die Messehallen in Magdeburg. Nach der Anmeldung wurde bis 19:00 Uhr fleißig gewerkelt, denn morgen steht um 11:00 Uhr der erste Lauf an. Bei der abendlichen Pizza stellten die Jungs dann erstaunt fest, dass sie in diesem Jahr nicht durch Gespräche abgelenkt waren: Die gesamte Konversation (außerhalb des Teams) des Nachmittags bestand aus einem "Hallo" von Carlo zu einer Nachbarin.
Dann wieder alle ins Auto und gut 50 Minuten später trottet ein Reh sehr gemütlich am "Ortseingang" von Friedensau über die Straße. Jetzt versuchen wir langsam zur Ruhe zu kommen (die Umgebung stimmt dafür) um uns Morgen früh auf den Weg zu machen.
Noch einmal Teile sortieren vor der Fahrt Neue Servos bestellen